Warmwasser

Warmwasser

Die rasche Bereitstellung von Warmwasser gehört heute in westlichen Ländern zum üblichen Wohnkomfort, hat sich aber noch etwas früher im Gewerbe und der Industrie durchgesetzt.
Von Warmwasser spricht man im Temperaturbereich von etwa 30 bis 60°C, darüber hingegen von Heißwasser. Eine Wassertemperatur von 35°C empfindet der Durchschnitt als handwarm, während bei 55°C schon die Gefahr der Verbrühung beginnt – jedenfalls für Kinder. Deshalb werden die Thermostatventile (nach einem Marktführer auch als „Kuglostat“ bezeichnet) in Wohnungen meist auf eine Normaltemperatur von 40°C eingestellt.

Heute gehört eine komfortable, automationsgestützte Warmwasserbereitung zum Standard in Westeuropa und den USA. Dadurch hat allerdings der Energieverbrauch für Warmwasser stark zugenommen, was bei den derzeit stark steigenden Erdöl- und Gaspreisen die Suche nach Alternativen belebt. Eine davon ist eine Solaranlage, die bei richtiger Auslegung fast den ganzen Warmwasserbedarf des Sommerhalbjahres deckt und im Winterhalbjahr – je nach Lebensstil – etwa ein Viertel

Energie sparen

Hingegen sind die noch vor kurzem gepriesenen Zirkulationspumpen heute ins Zwielicht geraten, weil sie bei durchschnittlichem und erst recht bei geringem Wasserverbrauch die Energiekosten gewaltig erhöhen (rasche Abkühlung des in der Leitung zirkulierenden Warmwassers). Sie empfehlen sich aber weiterhin in Hotels und im Gewerbe, wo viel Warmwasser benötigt wird und man nicht minutenlang darauf warten möchte.
Ansätze zur Reduktion des Heizverbrauchs für Warm- und Brauchwasser gab es schon zur Zeit der ersten Energiekrise in den 1970er Jahren. Die technische Entwicklung war allerdings noch nicht so weit fortgeschritten und der Markt für integrierte Lösungen zu klein. Wirklich erprobte Techniken der Solarenergie standen damals noch nicht zur Verfügung.
Wer damals – als sich der Ölpreis etwa verdreifachte – bereits einen Warmwasserspeicher hatte, konnte zumindest durch bessere Isolation, niedrigere Wassertemperatur und eine allfällige Nachtabsenkung des Heizsystems etwas Energie sparen. Heute gibt es dafür ausgeklügelte Steuerungen, die weit über Thermostate und Schaltuhren hinausgehen und seit einigen Jahren digital, menügesteuert oder selbstoptimierend

Änderung der Trinkwasserverornung für Warmwasserbereiter
 
 Mehrfamilienhäuser mit Warmwasseranlagen von mindestens 400 Litern müssen diese künftig jährlich überprüfen lassen. Einfamilienhaus-Besitzer sind daher in der Regel nicht betroffen.

Ab dem 01.11.2011 muss der Inhaber des Gebäudes dem Gesundheitsamt den Bestand einer Großanlage unverzüglich anzeigen.

Im Anhang finden Sie 2 Merkblätter

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(c) Ralf Strecker Heizung Sanitär

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